DIE KRAFT KOMMT AUS DER STILLE
Stille ist eigentlich ein anderes Wort für Raum.
Wann immer wir uns in unserem Leben der Stille bewusst werden, verbindet sie uns mit den selbstregulativen Kräften in uns. So eröffnen wir uns den Raum, den wir brauchen, um in unsere Mitte zurückzufinden.
In diesem Raum ist es möglich, die Grundursachen von Krankheitssymptomen und emotionalen Herausforderungen aufzudecken. Die Verbindung zu unserem inneren Arzt, unserer inneren Weisheit wird verbessert. Wir schöpfen Kraft und Energie aus diesem Raum, denn der Körper ist nicht mit "Nebendingen" beschäftigt. Wir können uns zentriert, fokussiert und entspannt den Ursachen stellen.
WIE wird gearbeitet (nach MENTAS)?
Der bioenergetische Ansatz
Die bei dieser Methode angewandten Techniken sind nicht auf therapeutisches Eingreifen bei Krankheiten fokussiert, sondern auf die Vielzahl jener Kräfte, die allen Lebewesen zu Gesundheit, Wachstum und Entwicklung verhelfen
Jeder körperliche Zustand kann als Botschaft betrachtet werden, die sich bei genauer Auseinandersetzung als Geschichte zeigt. Somit wird jede Dynamik auf körperlicher, vegetativer oder geistiger Ebene als Teil eines Lebensprozesses betrachtet. Spannungen, Beschwerden und Symptome sind so gesehen Entwicklungen, die einen Zugang zu neuen Ressourcen ermöglichen.
Der/die PraktikerIn begleitet das Geschehen ohne Erwartungen und Vorstellungen, was geschehen soll. Allein geschulte Aufmerksamkeit und Zuwendung bringen jene „Geschichte“ zum Vorschein, die jetzt verstanden und verarbeitet werden kann. Der daraus entstehende Zustand ist neuerlicher Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen.
Manuelle Techniken in Kombination mit Kinesiologie helfen dabei, zu erkennen, welcher Zustand und welche Dynamik gerade von Bedeutung sind und begleitet werden sollen.
Gearbeitet wird am ganzen Körper, ursprünglich mit Schwerpunkt SCHÄDEL (Cranium), Wirbelsäule und KREUZBEIN (Sacrum), daher die Bezeichnung cranio-sacral.
Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckte der Osteopath Wiliam G. Sutherland an diesen Körperstellen eine zarte, rhythmische Pulsation. Aus einem zunächst therapeutischen Ansatz versuchte man wiederholt, diese Pulsation in ihrer Entfaltung zu unterstützen und mit ihrer Hilfe Impulse für positive Veränderungen im Körper zu setzen (Biomechanik - Cranio Sacrale Osteopathie).
Später entfernten sich die daraus entstehenden Methoden unter Franklyn Sills, Solihin M. Thom, Stephen W. Hruschka, Markus R. Blocher und der MENTAS-Akademie immer mehr von einem therapeutisch-manipulativen Einwirken hin zur Biodynamik und weiter zur Bioenergetik. Diese sieht in den durch die Hände kontaktierten Körperstrukturen Beobachtungsräume, in denen - alleine durch absichtslose Achtsamkeit gegenüber den dort stattfindenden Lebensprozessen - tiefgreifende Veränderung und Entwicklung ermöglicht wird.
Ein anatomisches Grundverständnis vom Körper, ein Training in der Wahrnehmung der verschiedenen Bindegewebsschichten und Erfahrungen über die verschiedenen, dem Körper innewohnenden Lebenskräfte, erlauben dem Kunden seine „Geschichte“ zu erzählen und eine heilsame Lebendigkeit von innen heraus entstehen zu lassen.
Als Kommunikationsform nutzen wir dafür den kinesiologischen Muskeltest. Er hilft uns genaue Informationen über den Prozess in dem der Mensch steht zu bekommen und gibt Struktur und methodische Sicherheit während der Arbeit.



